FSO Polonez
Club Deutschland

09,1988

Auszug aus der Kraftfahrzeugtechnik 9/1988

Kraftfahrzeuge auf der internationalen Messe Poznan 1988

Das FSO-Programm wird exportorientiert und mit steigender Modellvielfalt weitergeführt. Dabei werden für die Stufenheck Limousine 125p, Kombi und Pick-up immer mehr Teile und Baugruppen des Fließheck Polonez verwendet. Der FSO 125p 1,5 ME verfügt über 55 kW (75 PS), elektronische Zündanlage, Fünfganggetriebe und spezielle Dämmaterialien zur Geräuschsenkung. Der um 120 kg schwerere Polonez wird mit Ottomotoren von 1300 cm³, 1500 cm³ und 1600 cm³ Hubraum ausgerpstet. Sondermodelle haben ATL (1,5 Turbo), Zentraleeinspritzung, Dieselmotor (Import), eine Klimaanlage etc. Eine bedeutende Neuerung ist die bis zum Stoßfänger herabreichende Heckklappe beim Modell MR-88. Die Rückleuchten wurden schmaler, dafür höher. Die Stabilität des Wagenkörpers bleibt unverändert. Bereifung 185 (statt 165) SR 13, versetzte Blinkleuchten und verbesserte Sitze gehören zur Ausrüstung. Spitzenmodell ist der Polonez 1,6 SLE MR-88. Er ist mit einem 1598-cm³-Motor (65 kW = 88 PS) und Fünfganggetriebe ausgerüstet und erreicht bei einer Achsübersetzung von 3,9 und einer Leermasse von 1140 kg eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und einen ECE-Kraftstoffverbrauch von 6,0; 8,5; 9,5 l/100 km (bei 90; 120 km/h; Stadtzyklus - Drittelmix 8,0 l / 100 km). Der FSO Dieselmotor DX 2000 befindet sich noch nicht in der Serienproduktion. Bis der Polonez einen Nachfolger erhält, dürften noch einige Jahre vergehen.


FSO Polonez hier als 1,6 SLE MR-88 mit hoch öffnender, bis zur Stoßstange reichender Heckklappe, neuen Rückleuchten und aufgewerteter Ausstattung